Langsam wird es wieder. Ich kann zwar weiterhin nicht „schwer“ heben, weite Strecken zurücklegen oder seelische Belastungen gut verarbeiten, aber ich fühl mich besser.
So viel besser, dass ich wieder in meinem Fitnessstudio zu trainieren begonnen habe.
Wieder mal!
Allerdings diesmal, um mich allgemein ein bisschen zu stärken. Ich will auf keinen Fall wegen zu schwacher Muskulatur irgendwann im Rollstuhl sitzen. Also Training.
Meine Trainerin (Danke Yvonne) kennt sich mit den Nebenwirkungen von Prednisolon, Azathioprin und Xarelto aus. Und ihr sagt (sehr überraschend) auch Myasthenia gravis was. Hat eine Ausbildung in Ergo- und Physiotherapie. Merk ich sofort. Sie hat für mich einen REHA-Trainingsplan erstellt. Wichtig ist dabei, dass die Übung langsam und nur soweit durchgeführt werden, wie es bei mir geht. Ja nicht überanstrengen. Komm aber trotzdem ganz schön ins Schwitzen. Allerdings kann ich die Übungen ohne Probleme bewältigen. Das ist zu diesem Zeitpunkt mehr, als ich erwartet habe.
Ein weiterer Schritt Richtung „ich hab die Krankheit akzeptiert und sie wird mich nie beherrschen“ .
Inspiriert wurde ich im Übrigen hiervon:
https://snowflakesandspoons.blogspot.com/2017/01/exercise-for-myasthenia-gravis.html?m=1
und